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Angekommen!

Autor: Nele | Datum: 25 September 2012, 16:02 | Kommentare deaktiviert

Nur eine kurze Info ;) Ich bin gestern ins Kinderheim umgezogen und auch sehr sehr gut aufgenommen worden. Es ist alles noch ein bisschen schwierig aber ich verstehe schon erstaunlich viel... da ich bis jetzt mit Letina ja nur Deutsch und mit Pdt. Paul nur Englisch geredet habe, ist dies eine große Überraschung. :P Außerdem sprechen die Älteren auch sehr gut Englisch, sodass sie zur Not übersetzten. Im Moment beobachte ich noch alles und arbeite noch nicht wirklich, aber es ist ja auch erst mein 2. Tag der übrigens morgens um 4.30 beginnt ;) für mich Langschläfer eine echt große Umstellung. EIgentlich wollte ich auch nur sagen, dass ich gut angekomme bin und dass es mir gut geht. Mehr zu meinem Leben hier wenn es mehr gibt :P dann kommt auch der Rest meines Tagesablaufs; Infos zum Zimmer und natürlich Bilder ;) ...nunja ich hoffe, dass ich es bald schaffe! Liebe Grüße :) Bis demnächst! eure Nele

 

Neuigkeiten :)

Autor: Nele | Datum: 21 September 2012, 13:30 | Kommentare deaktiviert

1. Ich habe meine Haare abgeschnitten! Noch nicht ganz kurz aber ein gutes Stück und vielleicht kommt bald noch mehr ab!

2. Ich habe meine Arbeitserlaubnis! D.h. ab Montag ziehe ich um ins BKM!

3.  Auch hier gibt es leckere Schokolade!

3.1 Auch das andere Essen schmeckt ziemlich gut

3.2 Fritiert wird wirklich alles.. selbst Blattspinat ( schmeckt dann irgendwie wie Pommes)

 ......Ich freue mich also schonmal auf einige Kilos mehr auf der Waage. ;)

 

 

Perspektivwechsel

Autor: Nele | Datum: 17 September 2012, 16:26 | Kommentare deaktiviert

Dies ist Teil 3 der neuen Beiträge also wer gerade erst auf die Seite gekommen ist.. es beginnt mit dem Text erste "Woche"

Wie im vorherigen Eintrag erwähnt…Ich bin zu Letina gezogen und beziehe im Moment noch mit Karolin zusammen ein Zimmer hier. 

Am Montag  ging das Programm dann auch richtig los. Nach der Arbeit im Büro sind wir nach Sondiraya gefahren. In Sondiraya gibt es zwei Schullandheime, eins für Jungen und eins für Mädchen. Da Karolin nur wenige Tage hier verbringen würde besuchten wir alle Stellen an denen sie mal gearbeitet hatte bzw. Leute wiedersehen wollte. Eine gute Gelegenheit für mich schon mal meine zukünftigen Arbeitsmöglichkeiten zu begutachten.

Die beiden Schullandheime liegen fast nebeneinander und sind immer in Schlaf- und Arbeitsbereiche unterteilt. Die jeweiligen Leiterinnen haben ihre eigenen kleinen Häuser auf dem Gelände, wie es auch im BKM der Fall ist.

Wir verbrachten einige Zeit im „Mädchenhaus“ und es war wirklich schön. Die Mädchen waren gerade dabei Hausaufgaben zu machen, doch als wir hereinkamen waren sie ganz aus  dem Häuschen und dann sangen sie uns einige Lieder vor, die Karolin ihnen zum Teil beigebracht hatte. Der Gesang führte zu einem wirklich unglaublichen Gänsehautgefühl, weil diese vielen Stimmen einfach wunderschön klangen.

Dann kam der weniger erfreuliche Teil dieser Woche, ich wurde krank. Kopfschmerzen und Bauchkrämpfe… wirklich unangenehm, sodass ich mich dort schon ins ein Bett gelegt habe. Im Laufe des Abends hat uns Paul dann abgeholt, weil die öffentlichen Verkehrsmittel, die wir immer mit Letina benutzen, weil sie kein Auto hat, einfach zu viel für mich gewesen wären. Am nächsten Morgen ging es dann ab zum Arzt, der mir zum Glück mit einigen Medikamenten helfen konnte, sodass es mir heute auch wieder gut geht. ;)

Da die Tabletten gut waren, sind wir dann noch am gleichen Tag zum BKM gefahren, natürlich die wichtigste Station für Karolin.

Alleine die Fahrt dorthin, natürlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, war schon eine lustige Aktion. Man stelle sich ein Kleinbus für ca. 8-10 Personen vor… Nun ist gerade Schule aus und alle Schüler wollen natürlich nach Hause. D.h. erstens nicht nur 10 Personen sondern ca.15  in den Innerraum und dann noch ca. 10 Leute oben aufs Dach. So sieht das Ganze dann aus wenn man drin sitzt:

Bus fahren :D

Bus fahren :DBus fahren :DNachdem wir also die Fahrt mit mehreren Kindern auf dem Schoß gut überstanden hatten kamen wir im Kinderheim an. Unsere Idee Waffeln für alle zu backen wurde trotz Gewitter umgesetzt und alle waren begeistert!  Schmeckt ja auch gut mit Nutella! :)

Und als ich dann die Kamera ausgepackt hatte wurde schnell deutlich, dass dies ein längeres Fotoshooting werden würde denn die Jungs fanden immer wieder neue Posen um nochmal vor der Kamera stehen zu dürfen… z.B. einen Maiskolben im Mund, ein Fußball links neben, rechts neben, unter oder auch über dem Körper…oder auch einfach nur ein Gruppenbild ;)

 Jungs im Kinderheim

mit Karolin...Insgesamt war es ein schöner Tag nachdem ich dann auch mal wieder ziemlich müde ins Bett gefallen bin und meine verpassten Stunden Schlaf nachgeholt habe.

Am Mittwoch sind wir dann noch einmal in die Stadt Parapat am Toba See gefahren, waren dort ein bisschen bummeln und haben abends Lemiana (Letinas Vorgängerin) in Siantar besucht.

Donnerstag früh morgens ist dann Karolin auch schon wieder abgereist in Richtung Singapur – Deutschland. Sie war wirklich eine große Hilfe in vielerlei Hinsicht, sodass ich auch die banalsten Fragen die mir im Kopf herum schwirrten geklärt habe und auch viele mir noch unbekannte Infos bekommen habe. Falls du das liest Karolin… Vielen Dank nochmal! ;)

Seit dem bin ich alleine mit Letina was jedoch nicht so schlimm ist, denn wir verstehen uns super. Wir fahren fast jeden Tag in die Stadt, sodass sogar ich, die sonst in Sachen Ortskunde und Orientierung echt nicht die Beste bin, raus hab welchen Kleinbus ich in welche Richtung nehmen und wo ich für was aussteigen muss. Also schon ein großer Fortschritt ;)

So! Nun nochmal ein paar Eindrücke von Stadt, Umgebung und den hier zu findenden Verkehrsmitteln….

zunächst die Umgebung…einfach mal ein paar Fotos  z.B.

 die Straßen die man „überleben“ muss wenn man in Dörfer fährt ( in einigen Teilen von Siantar sind sie aber auch nicht viel besser…)

Trompetenbäume (die auch mal wirklich Bäume sind!) nicht so wie unsere Kleinen (an Mama & Papa ;))

Chilifeld:

Kaffeefeld:

Reisfeld:

die Stadt… in der Stadt gibt es viel zu sehen… leider kann man die Atmosphäre so schlecht auf dem Foto aufnehmen und die Hupen der Verkehrsteilnehmer auch nicht :P aber hier mal ein bisschen was…

 Essensstände wie sie an jeder Ecke zu finden sind... mit allerlei Fingerfood aber auch ganzen Gerichten…

typischer Essensstand :) typische Art der Märkte hier in Pematang Raya

ein traditioneller Markt nun die Verkehrsmittel:

da hätten wir einmal den Schnellbus (da passen auch mehr Personen rein)

großer Schnellbus

den Kleinbus(das typischste öffentliche Verkehrsmittel, kann schon mal voll werden ;))

 Roller bzw. Motorräder (die sich zwischen allem und jedem durchquetschen und auch mit ganzen Familien beladen seien können. Da ist die Auf dem Foto noch harmlos. Normal wäre Kind steht vorne am Lenker, Vater sitzt und fährt, Mutter dahinter mit Baby umgebunden und 2. Kind auf dem Schoß und dann noch Päckchen, Tüten oder ein weiteres Kind ganz hinten drauf :D)

Rollerund das Becak (sehr typisch für Indonesien)

 BecakSo das war es dann auch von mir…

Ich hoffe es geht euch allen gut.

Liebe Grüße und bis bald

eure Nele

 

Eine Hochzeit und ein Todesfall

Autor: Nele | Datum: 17 September 2012, 12:56 | Kommentare deaktiviert

hier geht’s weiter mit der ersten Woche sonst wird der eine Eintrag so lang ;)

An einem Tag sind wir bei einer Nachbarsfamilie Mittagessen gegangen. Es war jedoch kein normales Mittagessen, denn eigentlich fand die Hochzeit der Tochter statt. Jeder, der der Familie ein Geschenk bringt, meistens Geld, darf zu Mittag essen. Die Terrasse der Familie und die dazugehörige Straße waren durch eine Bühne gesperrt auf der das bunt geschmückte, weiß geschminkte Paar saß. Das Ganze war mit einem ebenfalls bunten Pavillon aus Tüchern überdacht. Das kitschigste waren jedoch dann die Plastikstühle und Tische, die mit weißen Überzügen und schleifen geschmückt waren. Nach einigen Reden und Gesangsvorführungen führe das Brautpaar einen Zug Richtung Hauptstraße an. Ansonsten hab ich leider nicht sehr viel von der Zeremonie mitbekommen.  Aber vielleicht hab ich ja das Glück nochmal eine Hochzeit zu erleben.

Letztes Wochenende sind wir dann auch noch zur Beerdigung von einer Verwandten von Paul gefahren, die in seinem Heimatort stattfand. Entgegen meiner Vermutung war die Stimmung ausgesprochen fröhlich die Menschen tanzten traditionelle Tänze, unterhielten sich und Essen gab es auch mal wieder für alle.  Und natürlich wie es nicht anders zu erwarten war, habe ich mitgetanzt, jedoch nicht direkt aus freien Stücken. ;)

Beide Veranstaltungen waren ganz anders als man sie in Deutschland erleben würde besonders die Beerdigung ähnelt unseren Beerdigungen überhaupt nicht, alleine die farbenfrohe Kleidung der Menschen ist schon ein deutlicher Unterschied.

Am letzten Sonntag kann dann die nächste positive Überraschung. Karolin, die vor 2 Jahren auf meine Stelle gearbeitet hat, war zu Besuch in Pematang Siantar. Getroffen haben wir uns bei einem Fest der Gemeinde, bei dem übrigens auch die ganze Zeit getanzt wurde, diesmal sogar freiwillig und daraufhin sind wir abends gemeinsam mit Paul und Letina (meiner Mentorin) essen gegangen. Und am nächsten Tag hieß es dann UMZUG zu Letina, um auch die Chance nutzen zu können Karolin mal so richtig mit Fragen zu Löchern.

Dazu mehr in Perspektivwechsel

 

Die erste Woche

Autor: Nele | Datum: 16 September 2012, 14:47 | Kommentare deaktiviert

Nachdem wir noch alle gemeinsam von Singapur nach Jakarta geflogen waren verabschiedeten Annika, Sebastian und ich uns von Lena, die noch einen Tag in Jakarta verbringen würde, und Viola, die alleine weiter Richtung Malang reisen musste. Für uns ging es dann nach ein paar Stunden warten in einem kleinen Flugzeug nach Medan.  Hierzu ist anzumerken, dass ich zum ersten Mal ein Flugzeugessen wirklich lecker fand! Gut so, denn es gab Reis mit Fisch, mein Hauptnahrungsmittel für das ganze nächste Jahr.

In Medan angekommen wurden wir alle freundlich empfangen. Ich wurde von dem Pfarrer Paul Munthe und einigen Jugendlichen abgeholt, die ich schon in Hagen kennen gelernt hatte, als sie vor einigen Wochen dort zu Besuch waren.  Von da aus ging es dann im Auto Richtung Pematang Siantar, wobei man aufgrund eines Verkehrssystems  ohne jegliche Regeln und Vorschriften (in dem die Hupe das Wichtigste am Auto ist) und baufälligen Straßen  für eine Strecke von nur knapp 100 km 4 1/2 Stunden braucht!

Angekommen in Pematang Siantar wurde das Ganze nicht weniger eindrucksvoll. Volle Straßen, Autos, Kleinbusse, Becak (ein Motorrad mit eine art Sitzbank) und Motorräder, die sich in einem unglaublichen Tempo und mit rasantem Fahrstil zwischen Fußgängern, Ständen und anderen Verkehrsteilnehmern durchquetschen.

Dazu noch die Gerüche, die Farben, das Essen und das Klima… wirklich unglaublich schön aber auch unglaublich anstrengend. So bin ich nach der Ankunft im Haus des Pfarrers und seiner Familie auch sehr sehr schnell eingeschlafen.

Bevor jetzt der Ablauf der Woche kommt ganz kurz eine Erläuterung zu meinem Aufenthaltsort (und natürlich der dazugehörigen Familie) für die nächste Woche.

Eigentlich sollte ich ja zur Eingewöhnung bei Letina, meiner Mentorin wohnen. Als ich sie in Hagen getroffen habe, wurde jedoch klar, dass sie bei meiner Ankunft noch gar nicht wieder zurück sein würde.

Also wohne ich nun erst mal bei dem Pfarrer Paul Munthe, der mich ja auch schon von Flughafen abgeholt hat. Er und seine Familie, seine Frau Yaya und sein Sohn Steven (7 Jahre alt), sind wirklich super nett und hilfsbereit, sodass ich mich jetzt schon wohlfühle.

mein Zimmer

Nachdem Steven am Samstag aus der Schule wieder da war, ja hier ist auch samstags Unterricht, kam die große Überraschung. Die Kirchengemeinde hatte ein Seminar für das Wochenende geplant an dem auch wir teilnehmen würden und das Beste daran: das Ganze findet am TOBASEE statt!

Tobasee bei Sonne

Tobasee bei Sonnenuntergang

Tobasee bei schlechtem Wetter 

Der Toba See ist eine der größten Attraktionen hier in Indonesien und liegt gerade mal 1 Stunde Autofahrt von Pematang Siantar entfernt.

 Am Toba See angekommen ging es dann weiter mit einem kleinen Begrüßungsgottesdienst, Mittagessen und einigen Diskussionen an denen wir, normalen Kirchenmitglieder, nur kurz teilnehmen mussten. Was sich aber schon  schwierig gestaltet hat, da ich ungefähr nichts verstanden habe.

Das mit der Sprache ist sowieso so eine Sache… Die meisten Leute hier sprechen untereinander Simalungun, eine Art Dialekt des Indonesischen wobei es eigentlich eine ganz eigene Sprache ist. Die Schwierigkeit ist, dass ich so leider nur schwer über das Hören der Sprache lernen kann.

 Weiter geht’s… der nächste morgen wurde mit einem Gottesdienst  begonnen der super schön war. Es wurde viel gesungen und auch die Kinder haben zwischendurch alleine ihr Können gezeigt und uns ein Lied vor gesungen. Die Atmosphäre war einfach toll.

Der Rest des Tages bestand weniger aus Seminaren sondern vielmehr aus Spielen, an denen nicht nur die jüngeren Teilnehmer ihren Spaß fanden.

Kinder beim Spiel

Eierlauf

Die Männer

Auch ich habe meinen Betrag geleistet, indem ich mit den Kindern mehr oder auch weniger erfolgreich das Lied „Ich heiß Hannes...“  gesungen und Menschen-Memory gespielt habe.


Die darauf folgende „erste Woche“ war nicht weniger spannend. Ich habe viel erlebt, die Stadt kennen gelernt und den Alltag genossen…

PASAR HORAS oder wie bei den Indonesiern ausgesprochen „patchar Horas“ ist ein großer traditioneller Markt in dem es wirklich alles gibt von Essen über Kleidung bis zu Dienstleistungen wie Friseur und ähnliches. Der Markt ist in einem zu allen Seiten offenen Gebäude untergebracht und irgendwie hat es auch in der Mitte kein Dach, glaub ich zumindest… Die Stände sind also auch rund herum um den Markt aufgestellt. Man kann durch kleine Gassen zwischen den einzelnen Verkaufsmatten durchgehen und so in das Gebäude hinein gelangen. Essen, wie lebenden Fisch bekommt man nur im Erdgeschoss aber alles andere gibt es auch in der oberen Etage. Wie man wahrscheinlich merkt bin ich ein bisschen durcheinander und finde selbst in meinen Gedanken irgendwie nicht die richtige Beschreibung… so hätte ich mich im „Pasar Horas“  alleine glaub ich auch verirrt und nie wieder raus gefunden. Aber wirklich beeindruckend!

Auch habe ich eine GRUNDSCHULE besucht, genauer gesagt die von Steven, immer wenn wir ihn abgeholt oder hingebracht haben. Die Mütter der Kinder warten nahezu den ganzen Vormittag in der Mensa auf ihre Kinder, geben ihnen Essen, gehen vielleicht kurz zum Pasar Horas und warten dann bis ihre Kinder mit der Schule fertig sind. Das fand ich persönlich sehr ungewöhnlich.

 Dann kam ein besonderer Tag für mich! Mein erster Besuch im KINDERHEIM.

Kurze Erklärung warum nur Besuch: Mein Visum hab ich zwar leicht bekommen aber der Immigration fehlt ein Formular ohne das ich leider nicht arbeiten darf und wenn ich nicht arbeiten darf kann ich nicht ins Kinderheim also heißt es warten. Eigentlich soll es am 16.9 fertig sein also noch gut eine Woche!

Auf dem Weg zum Kinderheim war ich super nervös und hatte auch ein bisschen Angst. Doch als wir dann da waren war alles verflogen. Die meisten Kinder/ Jugendlichen waren gerade dabei auf dem Feld Mais zu ernten, sodass nur ein paar jüngere um uns herum wuselten, mit uns Tee tranken und Kuchen aßen. J Auch wenn das mit der Kommunikation auch hier schwierig war. Doch zum Glück hatte ich durch Paul und Yaya rettende Übersetzer, die mir dann auch sagten, dass einer der Kleinen gefragt hatte, ob ich denn jetzt auch direkt bleiben würde. Er war es auch der sich den ganzen Tag an meinen Arm klammerte und mich singend über das Gelände hinter sich her zog um es mir zu zeigen. . Es war ein sehr schöner Tag und ich freue mich jetzt schon umso mehr wenn ich im Kinderheim leben und arbeiten kann.

 

CANDLELIGHT DUSCHEN

Wenn es hier richtig anfängt zu regen, dann so wie es niemals in Deutschland passieren würde. Der Himmel wird plötzlich schwarz, die Blitze zucken über den Himmel und es regnet als ob es nie wieder aufhören würde. Und wenn es dazu kommt fällt auch meistens der Strom aus. Natürlich haben die Indonesier überall Kerzen bereit liegen, sodass ich die wirklich lustige Erfahrung machen konnte im Dunkeln beim Schein einer kleinen Kerze zu duschen.  Und weil wir gerade schon mal bei duschen sind….



So sieht ein normales BADEZIMMER hier aus. Es gibt kein Klopapier sondern eine Schopfkelle wie sie auch auf den Bilder zu sehen sind sowie ein großes Wasserbecken. Zum Duschen steigt man natürlich nicht in das Wasserbecken sondern begießt sich ebenfalls mit einer der Schopfkellen. Es dauert ein bisschen bis man den Dreh raus und sich ans kalte Wasser gewöhnt hat aber wenn es nicht anders geht gewöhnt man sich an alles. Und es ist letztendlich gar nicht so schlimm und eine einfach mal andere Lebensweise.

 

Weiter geht’s mit eine Hochzeit und ein Todesfall!

 

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