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Hin und her und her und hin

Autor: Nele | Datum: 09 November 2012, 02:43 | Kommentare deaktiviert

Hallo und erst einmal Entschuldigung , dass ich erst jetzt schreibe.Außerdem gibt es heute leider keine Fotos da mein Internet immernoch nicht verbessert ist :P die kommen also nach ;)

So jetzt geht es also weiter die erste Unterrichtswoche von der ich berichtet hatte ist dann auch schnell vergangen, war aber insgesamt trotz der Anstrengung super lustig und interessant.

Und dann ging es am 16.10 auch schon los zur GeneralAssembly der VEM. Delmi, der Steward der GKPS (meiner Kirche) und ich sind von Siantar aus mit dem Taxi nach Kabanjahe gefahren um dort Annika abzuholen und nach Berastagi/ Sukamakmur weiterzufahren. Nach der knapp vier-stündigen Fahrt kamen wir dann auch im Alpha-Omega, Annikas Einsatzstelle an und wurden dort freudig von den Kindern begrüßt. Mit Hilfe einer Mitarbeiterin haben wir dann auch Annikas Zimmer gefunden aus dem Annika dann auch quietschend u und jubelnd raus gehüpft kam und mich fast zerdrückt hat. ;) Es war auf jeden Fall ein freudiges widersehen, denn wir beide hatten uns natürlich auch Gedanken gemacht was man denn den Anderen Gutes tun könnte und so hatten wir die doppelte Ration an Schokoladenkeksen, Schokoladenkuchen, Schokolanden-Teilchen und Süßigkeiten. Wir wissen eben was uns gut tut. :D

Von Kabanjahe aus ging es dann nach ein paar Stunden weiter Richtung Sukamakmur, wo die Youth-PreAssembly stattfinden sollte. Vielleicht eine kurze Erklärung: Auf der YPA besprechen die Jugend-Delegierten und Stewards (hier als Teilnehmer) aller drei Kirchen (Asien, Afrika, Deutschland)  welche Themen und Ideen in der General Assembly in der folgenden Woche für die Jugend wichtig ist. Alle Assemblies standen dieses Jahr unter dem Hauptthema „Living with other faith“. Die Tage waren sehr interessant wir haben viel diskutiert, überlegt und formuliert um unsere Anträge gut ausgearbeitet weitergeben zu können. Und auch sonst hatten wir eine sehr spannende Zeit, die Women-PreAssembly fand auch in Sukamakmur statt und so konnten wir uns auch mit ihnen ein bisschen austauschen. Außerdem gab es zusätzlich ein kleines Programm mit Gesang und Tänzen der Gastgebenden Kirche um uns die Kultur näher zu bringen.

Nach einigen Tagen Arbeit und Spaß ging es dann für uns 11 Stewards (Nur 11 anstatt 12 weil die Steward aus Kamerun leider kein Visum bekommen hat.) weiter ins Grand Mutiara Hotel in Berastagi in dem am dem 20.10 dann die General Assembly stattfand.

Die Aufgabe der Stewards ist als Helfer den problemlosen Ablauf der GA zu ermöglichen d.h. wir waren zuständig für Kopieren, Dinge besorgen und alles was sonst so anstand. Doch zusätzlich hat man als Steward die einmalige Möglichkeit in einigen Sitzungen zuhören zu dürfen und so ein bisschen mehr über die VEM, ihre Arbeit und Strukturen zu lernen.

So war auch diese Zeit sehr spannend einerseits und sehr entspannend zugleich. Da es im Hotel natürlich Swimmingpool, !WARME Duschen! und super leckeres Essen gab, nicht dass das Essen bei mir im BKM nicht auch lecker wäre aber Mal so zur Abwechslung Backed Beans und Röstis zum Frühstück ist eine angenehme Abwechslung.

Ein bisschen mehr zu GA und unseren Aktivitäten, sowie Ausflügen kommt dann Ende des Monates (hoffentlich :P) im Rundbrief, sonst hab ich da ja gar nichts mehr zu erzählen.

 Am Tag der Abreise kamen Lertina und Lermiana (sie war früher auf Lertinas Stelle, ist aber jetzt schon im Ruhestand) um uns abzuholen. Außerdem begleiteten uns zwei weitere Deutsche, Uwe der sich für seine Kirche die Projekte der GKPS anschauen wollte, sowie Elisabeth, die erlebt hat wie viele dieser Projekte aufgebaut wurden, bzw. einige selber aufgebaut hat, wie z.B. die Internate/Schullandheime in Sondiraya, die ich ja auch schon besucht habe.

Dort haben wir dann aufgrund des nicht fahren des Taxis übernachtet. Am nächsten Tag, Sonntag der 28.10, waren wir im Gottesdienst in einer kleinen Kirche in Saribudolok, dort in Saribudolok hab ich mich dann auch erst mal mit einem meiner Lieblings Sacks, Roti Bulan („Mond Brot“) eingedeckt ;). Von da aus ging es dann weiter ein bisschen Tourist spielen. Wir schauten uns ein Simalungun Museum an, das aus den Original-Wohnhäusern der früheren Könige besteht. Außerdem fuhren wir zum Toba See, jedoch diesmal auf die andere Seite zum Wasserfall „seisu-pisu“ (an dem ich auch schon bei der GA war, aber dazu mehr im Rundbrief), ein wunderschöner Ort. 

Und dann ging es auch zurück nach Siantar und für mich zurück ins BKM.

Doch so richtig angekommen bin ich nicht da ich direkt von meiner Chefin eingeladen wurde übers Wochenende mit ihr zu einer Familienfeier in ihre Heimatstadt, Sidikalang, zu fahren. Ich hab natürlich zugesagt, da sie meine Chefin ist :P aber natürlich auch weil es schön ist viel von Indonesien kennen zu lernen.

Das Wochenende war sehr lustig und ich habe viele nette Menschen kennen gelernt, es wurde mehrfach versucht mich zu verkuppeln und ich wurde zum Baby gucken eingeladen.

Jetzt bin ich aber auch wirklich froh wieder im BKM zu sein. Im Moment habe ich das Gefühl irgendwie nicht richtig angekommen zu sein weil ich immer wieder irgendwohin fahre. Ich bin mehr Tourist, oder wie einer der anderen Besucher die hier ab und zu mal vorbei kommen, anstatt „die große Schwester“ zu sein. Das ärgert mich im Moment sehr, immerhin sind ja schon knapp 3 Monate um! ...Daher sind meine Sprachkenntnisse auch noch nicht die Besten. Aber wenn man unzufrieden mit sich selbst ist muss man halt was ändern! ;) Also heißt es jetzt für mich extra Vokabeln lernen und so viel Zeit wie möglich mit allen im BKM verbringen. Es kann nur besser werden. :P

Liebste Grüße an alle :)

eure Nele Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE